Mit der Bildung der neuen Kooperationsräume hat die Evangelischen Kirche in Karlsruhe neue Strukturen geschaffen, um in die Zukunft zu gehen. Im Jahr 2025 wird es nun verstärkt darum gehen, in den neuen fünf Kooperationsräumen Schritte aufeinander zuzugehen und diese Kooperationen zu stärken. Der Begleitprozess „regional.zusammen.wachsen“ im Veränderungsprozess Kirche2030 soll Älteste und Hauptamtliche in der evangelischen Kirche dabei unterstützen, diese neu entstehenden Kooperationsräume in Karlsruhe mit Leben zu füllen: Rahmenbedingungen für eine Kirche2030 zu gestalten, Neues auszuprobieren und gemeinsam zu wachsen.

 
 

Wie funktioniert "Kirche 2030 - regional.zusammen.wachsen"?

 
 
Auftakt:
 
Startworkshop im Kooperationsraum
(bis Ostern 2025)
 
Begleitung:
 
Weitere Bearbeitung der regionalen Themen unterstützen die Gemeinden und Kooperationsräume 
je nach Bedarf (wird empfohlen) 
 

Zentrales Forum: 

12. September 2026 - 
für alle Karlsruher Kirchenältesten, Synodalen und Hauptamtlichen,
um voneinander zu erfahren, zu lernen - und das Erreichte zu feiern.
 
 

1. Startworkshop (Februar bis Ostern 2025)

  • In jedem Kooperationsraum findet ein Startworkshop statt.
  • mit allen Hauptamtlichen und Ältesten
  • halb- oder ganztags
  • mit Elementen zu Information und Stand, Ist-Analyse, Vertrauensbildung, Unterschiede bearbeiten, Ideen entwickeln und gutes Miteinander üben.
  • Dies kann individuell abgestimmt werden.
 

2. Weitere Bearbeitung der regionalen Themen (Ostern bis September 2025)

Wir bieten Ihnen an, mit Begleitung Ihren Kooperationsraum weiter zu entwickeln und zu gestalten - individuell nach Ihren Bedürfnissen. 
 
Das kann sein:
  • mehr Miteinander und Vertrauensbildung (Teamentwicklung), 
  • Unterschiede bearbeiten (Mediation),
  • Konkrete Aufgaben und Zuständigkeiten bearbeiten (z.B. Regioratbildung, etc.)
  • Vielleicht eine Begleitung des Regionalrats, einzelner Ältestenkreise oder der Dienstgruppe
  • Beratung einzelner Akteure oder Konfliktbearbeitungen
und vieles mehr – entscheidend ist, was Ihnen nützt und für Sie wichtig ist
 
 
 

3. Zentrales Forum (12.9.2026)

Ein lebendiger und interaktiver Tag für alle Kirchenälteste, Synodale und Hauptamtliche, um voneinander zu hören, sich gegenseitig zu stärken - und miteinander zu feiern. Wir wollen Spielräume schaffen im Kirchenbezirk und miteinander wachsen. 
 
  • am Samstag, dem 12. September 2026, von 10 bis 17 Uhr
  • im Albert-Schweitzer-Saal, Reinhold-Frank-Straße 48, 76133 Karlsruhe
  • Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.
  • Durch den Tag begleiten uns Jürgen von Oertzen und Andrea Katz, die viele bereits aus den Veranstaltungen in den Kooperationsräumen kennen.
 

Wer begleitet Sie?

 
 
Die Moderatorin Andrea Katz und der Mediator Jürgen von Oertzen unterstützen Sie gerne dabei, sich auf der kommunikativen und zwischenmenschlichen Ebene zu begegnen und in einer konstruktiven Atmosphäre mit Vertrauen und Verständnis untereinander Ihren Kooperationsraum zu gestalten.
 

Was gewinnen Sie?

Eine klare Vision für die Zukunft Ihrer Kirche in Ihrem Kooperationsraum, ein noch tieferes Miteinander und Strukturen, die für Ihr konkretes Kirchenleben gut funktionieren. Gleichzeitig unterstützt Sie der Begleitprozess „regional.zusammen.wachsen“ dabei, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinschaftlich zu lösen, um die Zusammenarbeit zu stärken.
 
Ob Sie in einem Ältestenkreis oder in einer hauptamtlichen Rolle aktiv sind – Ihr Beitrag ist entscheidend. Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam gehen und die Evangelische Kirche in Karlsruhe zu einem Ort machen, an dem Gemeinschaft und Glauben auch in Zukunft mit Freude gelebt werden.
 

Zum Hintergrund:
Fünf Kooperationsräume
seit dem 1.1.2024 

 
 
 
Mitte: Citykirche, Innenstadtgemeinde, Vesperkirche
Nordost: Luthergemeinde, Gemeinde Zum Guten Hirten, Laurentiusgemeinde, Emmausgemeinde
Ost: Stadtkirchengemeinde Durlach, Evangelische Gemeinde Durlach-Aue, Gemeinde Grötzingen, Gemeinde Bergdörfer 
Süd: Gemeinde Rüppurr, Friedensgemeinde, Südkreuzgemeinde, Versöhnungsgemeinde
West: Markusgemeinde, Lukasgemeinde, Karl-Friedrich-Gemeinde, Petrus-Jakobus-Gemeinde, Gemeinde Knielingen, Hoffnungsgemeinde
 
 


Wie funktioniert ein Kooperationsraum?

 
Dienstgemeinschaft
In einer Region bilden vier bis fünf Hauptamtliche (Pfarrpersonen, DiakonInnen, ggf. KirchenmusikerInnen) eine Dienstgemeinschaft, um die Aufgaben in der Region gabenorientiert aufzuteilen. 
 
Ältestenkreise
Die Ältestenkreise bleiben bestehen und haben weiterhin die Verantwortung, das gemeindliche Leben vor Ort zu gestalten.
 
Regionale Aufgaben
Hauptamtlich Mitarbeitende übernehmen neben den Aufgaben in der Gemeinde auch Aufgaben in der Kooperationsregion und im Kirchenbezirk.
 
Regionalräte/Regiosynode
Regionalräte tragen weiterhin die Verantwortung für die Gestaltung in der Region. Die Ältesten der Pfarrgemeinden treffen sich zu Regiosynoden. 
 
Kooperationsvertrag
Die Zusammenarbeit in der Region regelt ein Kooperationsvertrag.